Lesewettbewerb in einer Studie: digital gegen analog

iPadEine dänische Studie will die menschliche Schnelligkeit beim Lesen von analogen und digitalen Texten getestet haben. Dabei hat Jakob Nielsen die Konklusion veröffentlicht, dass Menschen gedruckte Bücher leichter und somit schneller lesen als die digitale Variante. In dem kleinen Versuchsfeld von 32 Usern kamen als Testgeräte das iPad und das Kindle 2 zum Einsatz. Am iPad lasen die Probanten 6,2 Prozent und am Kindle 2 genau 10,7 Prozent langsamer als mit der analogen Lesemöglichkeit. Wer jetzt gleich jubelt und den iPad dennoch als künftigen Buchersatz gegenüber dem Kinde 2 favorisieren will, muss bedenken, dass Jakob Nielsen zufolge der Unterschied zwischen den zwei digitalen Geräten statistisch keine Aussagekraft vorweisen kann.

Richtig Aussagekräftig ist meiner Ansicht nach diese Studie wegen der geringen Teilnehmerzahl jedoch auch nicht. Aber persönlich kenne ich auch Niemanden, der digital schneller und über eine längere Zeit hinweg leichter liest.

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