Die Steuerpraxis von Apple kommt in den EU-Fokus

Applestore Santa Monica

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Schon öfters wurde über das Steuergehabe von größeren, international agierenden Konzernen gesprochen. Nun reagiert die Europäische Kommission und will die möglichen Steuerschlupflöcher der amerikanischen Unternehmen in Europa untersuchen. Neben Starbucks, das in den Niederlanden sitzt, ist auch Apple betroffen. Apple ist in in Irland gemeldet. Als Anlass gilt der Vorwurf, dass diese Unternehmen Steuervergünstigungen erhalten hätten und vom Staat begünstigt worden seien. Dabei sind auch die Regelungen Ziel der Untersuchung, bei der die besagten Konzernen mittels Verrechnungen zwischen Tochterfirmen unerlaubter Weise Steuern einsparen. So soll Apple in Irland ein Steuerschlupfloch nutzen, um dem amerikanischen Fiskus zu entgehen. Laut den Bilanzen des Mac-Herstellers zahlt Apple auf die im Ausland gemachten Gewinne von 74 Milliarden Dollar lediglich zwei Prozent Steuern. Dies ist möglich, weil Apple in Irland registriert, jedoch der Verwaltungsrat in den USA tagt. Dadurch ist das Unternehmen weder in Irland noch in den USA steuerpflichtig.

Apple hat bereits reagiert und gab an, dass das Unternehmen den gleichen Steuergesetzen unterliegen würde, wie die anderen internationalen Firmen, die in Irland ansässig sind.

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