NSA arbeitet mit eigener Suchmaschine

Um einen Überblick über mehr als 850 Milliarden Informationen zu behalten, betreibt die NSA eine eigene Suchmaschine. Dabei beinhalten die Informationen Überwachungsdaten zu E-Mails, Metadaten zu Telefongesprächen, Inhalte von Internet-Chats sowie die Standortdaten von Handys. Dieses Wissen über die Suchmaschine namens ICReach stammen aus den Unterlagen von Edward Snowden. Zugriff haben aber auch FBI und die Drug Enforcement Agency (DEA), die auch die meisten Zugriffe der 23 behördlichen Organisationen mit Zugriffsrechten erzeugt haben sollen. Somit bietet die NSA den US-Behörden in viel größerem Umfang Überwachungsdaten zur Verfügung wie bisher angenommen. Außerdem sind mit ICReach neben Daten von Ausländern auch Informationen über US-Bürger zu finden. Ein Zugriff auf die Datenbank mit Millionen von Telefonanrufen von US-Bürgern ist jedoch nicht nachweisbar.

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