Test: Mighty Mouse mit USB-Kabel

Mighty Mouse 1

Mighty Mouse von Apple

Es hat lange gedauert, bis Apple sich Mitte 2005 endlich dazu bequemte, eine Zwei- respektive Viertastenmaus zu bauen. Und da Apple Apple ist, musste sich dieser Nager auch von den restlichen Mäusen im ganzen Computer-Bereich unterscheiden. Zur Eintastenmaus der Vorgängergeneration unterscheidet sich die Gehäuseform der Mighty Mouse nicht sonderlich. Aber im Inneren hat Apple die Technologie stark überarbeitet. Und hier setzen auch zwei Hauptkritikpunkte an der Maus an, die seit 2007 auf dem Markt ist und mit einem Desktop-Rechner auf den Schreibtisch des Anwenders kommt.

 

Die zwei Haupttasten

 


Im Grunde ist die Mighty Mouse ein Eingabegerät mit zwei Haupttasten auf der Oberseite. Doch optisch ist dies nicht zu erkennen. Die Maus hat unter dem Gehäuse auch nur einen Taster. Damit jedoch auch ein Rechtsklick von der Maus erkannt wird, verwendet Apple auf der Oberfläche, die normalerweise von zwei Tasten belegt ist, ein Sensorfeld. Jedoch kann dieses Feld einen Rechtsklick nur dann erkennen, wenn der Anwender dabei den Finger für die linke Maustaste vom Gehäuse entfernt respektive anhebt. Dies ist vor allem bei schnelleren Spielen, aber auch im alltäglichen Einsatz sehr gewöhnungsbedürftig.

Der Scrollball

 


Ein weiterer Kritikpunkt ist der Scrollball der Mighty Mouse. Zwar kann man damit horizontal und vertikal Scrollen. Jedoch verschmutzt die Informationsaufnahme des Balls sehr schnell. Und dann funktioniert mindestens eine Scrollrichtung nicht mehr. Und da die Maus sich nur sehr schwer auseinanderbauen lässt – und dies auch nur mit einer hohen Wahrscheinlichkeit, dass dabei das Gehäuse beschädigt wird – ist Geduld bei den Anwendern gefragt. Tipps für die Säuberung der Mighty Mouse finden Sie auf dieser Seite der dieTrickkiste.de.

 

Handling und Integration

 

Systemeinstellung Tastatur & Maus

Systemeinstellung Tastatur & Maus

Die Apple-Maus liegt akzeptabel in der Hand und ist durch die Form für Links- und Rechtshänder geeignet. Aber so richtig schmiegt sie sich nicht in die Hand. Die Systemintegration ist dagegen ideal. Das ist ein Vorteil, wenn man sich auf Apple-Produkte einlässt. Die Integration der gesamten Bestandteile ist meist gut aufeinander abgestimmt. Und auch die Mighty Mouse steht da nicht zurück. Über die Systemeinstellung Tastatur & Maus lassen sich die vier Tasten den eigenen Bedürfnissen anpassen. Und auch die Scroll- und Doppelklickgeschwindigkeit lässt sich hier vorgeben. Und auch für die Bestimmung der Zeigergeschwindigkeit ist hier ein Regler vorhanden. Diese kommt aber beispielsweise nicht an die Cursor-Geschwindigkeit einer Razer-Maus heran.

 

Fazit

Die USB-Variante der Mighty Mouse vertreibt Apple im Paket mit einem Desktop-Mac, sodass man nicht unbedingt vor der Wahl steht, eine Mighty-Maus oder ein anderes Modell zu wählen. Jedoch empfiehlt es sich für Spieler, sich nach einem anderen Maus-Modell umzusehen. Alle weiteren Mac-Anwender können sich sicherlich nach einer gewissen Zeit an die Tastenbenutzung gewöhnen und so an die gesamte Mighty Mouse. Zumal sie ideal in Mac OS X integriert ist. Somit erreicht die Mighty Mouse bei uns ein „empfehlenswert“.

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